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Dear Senator Lieberman. As part our families normal daily behaviour on the morning of December 12th, 1996, my wife started our son´s shower and went to wake him. But our son was not sleeping at bed, he was dead, he had killed himself. He has left us and is never coming back.Der geschilderte Selbstmord des 15jährigen Richard Kuntz, welchen er während des Hörens eines Titels von Marylin Manson begangen haben soll, löste in den USA eine Debatte über die Rolle der von Jugendlichen konsumierten Musik aus, inwieweit sie Gewalttaten begünstige oder verursache. (8) Für die Eltern des Jugendlichen und auch für eine breite Öffentlichkeit in Amerika ergibt sich in diesem Fall ein eindeutiger Zusammenhang zwischen der Selbstmordtat und der konsumierten Musik, da der nihilistische Text des gehörten Marylin-Manson-Titels den Selbstmord verherrliche und Richard Kuntz beim Hören dieses Songs Selbstmord verübte; ergo muß seine Entscheidung zum Selbstmord durch die konsumierte Musik ausgelöst worden sein. Eine populäre Meinung scheint es demnach zu sein, daß Musik direkt das menschliche Verhalten beeinflußt und somit auch Gewalttaten verursachen kann. Die Annahme, daß Musikkonsum Gewalttaten auslösen kann, wird auch zugrunde gelegt, wenn die Entstehung von Gewalt und Krawallen während und nach Rockkonzerten erklärt und eine Ursache für die Genese dieser Gewalt gefunden werden soll. (9) Es sei noch ein Beispiel erwähnt, welches die gängige Meinung belegt, daß Musik eine
(8) Einen Einblick in die stattgefundene Diskussion gibt das am 6.11.1997 stattgefundene Informational Hearing on "Music Violence: How does it Affect our Children ?", welches im WWW wiedergegeben wird: Brownback, Sam [Hg.]: Music Violence. http://www.senate.gov/brownback/music.html. [Kansas] 1997. [Anmerkung 27.08.2000: Link inaktiv]
(9) vgl. Neitzert, ebd.;
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